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Mehrere Tatverdächtige in Haft nach Straftaten zum Nachteil von Reisenden

Datum: 20.08.2019

Kurzbeschreibung:  Ortenau/Baden-Baden. Die Staatsanwaltschaft Offenburg hat in mehreren Fällen von Straftaten zum Nachteil von Reisenden Anklage erhoben.

Immer wieder werden Zugreisende Opfer von Taschendieben, die die Unaufmerksamkeit von Fahrgästen, die Hektik und das Gedränge an Bahnhöfen für ihre Taten ausnutzen. Der Bundespolizei ist es zuletzt gelungen, mehrere Tatverdächtige zu identifizieren und festzunehmen. Mittlerweile wurden die Anklagen erhoben.

 

Ein 19-Jähriger und ein 18-Jähriger stehen in Verdacht, am frühen Morgen des 13. April in einem Zug von Karlsruhe in Richtung Freiburg versucht zu haben, die Handtasche einer 52-Jährigen zu entwenden. Die Frau habe bemerkt, wie einer der beiden jungen Männer die Handtasche an sich genommen und seinem Begleiter gegeben habe und habe die Tasche wieder an sich gerissen. Noch im selben Zug sollen die Männer aus der Tasche einer 67-Jährigen zwei Geldbeutel mit knapp 300 Euro Bargeld entwendet haben. Die jungen Männer wurden unmittelbar nach den Taten festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Beide sind vorbestraft und haben bereits Jugendstrafen verbüßt. Die Hauptverhandlung findet am 4. Oktober beim Amtsgericht Offenburg – Jugendschöffengericht – statt.

 

 

Ein zweites Verfahren richtet sich gegen eine tatverdächtige Mutter und ihre Tochter. Die Frauen sollen zusammen mit einer weiteren Person am 14. April am Gleis des Offenburger Bahnhofs im Gedränge einer 70-Jährigen den Geldbeutel mit 300 Euro Bargeld und einer Kreditkarte weggenommen haben. Mit der Kreditkarte sollen sie unmittelbar danach knapp 3000 Euro vom Konto der Frau abgehoben haben. Wenige Tage später sollen die 43-Jährige und die 25-Jährige am Bahnhof in Baden-Baden einer Zugreisenden den Geldbeutel mit rund 30 Euro Bargeld und verschiedenen persönlichen Gegenständen entwendet haben. Mit der Kreditkarte der 84-jährigen Frau sollen sie dann 2000 Euro vom Bankkonto abgehoben haben. Außerdem sollen sie zahlreiche Einkäufe mit der Karte im Wert von rund 850 Euro getätigt haben. Bei einem weiteren Geldabhebeversuch wurden die Frauen festgenommen. Beide Frauen verfügen über keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Die Anklage wurde beim Amtsgericht Offenburg – Schöffengericht – erhoben. Ein Termin für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

 

Rückfragen bitte an:
Staatsanwältin Kümmerle
Tel. 0781-9331344

 

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